Inhaltsregeln
Was zugelassen wird, und wer darüber entscheidet
W3ltfrieden ist offen für viele Formen von Friedensarbeit, aber nicht grenzenlos. Diese Seite nennt die Kriterien, die Ausschlüsse, das Prüfverfahren und den Verlauf, den eine zugelassene Mission danach nimmt
Entstehung
Wie eine Mission entsteht
Eine Mission entsteht aus zwei Größen: dem, was du mitbringst, und dem, was in deinem Umfeld gebraucht wird
Der Friedensmissions-Bot verbindet deine Angaben mit einem konkreten gesellschaftlichen Bedarf. Anschließend prüft der Ethik-Bot den Vorschlag anhand der Ethik-Charta, die Gewaltfreiheit, Menschenwürde, Rechtskonformität, Transparenz und gesellschaftliche Verantwortung festlegt. Was diese Prüfung nicht besteht, wird nicht vorgeschlagen.
Gemeinsame Prinzipien
Was alle Missionen vereint
Die Missionen unterscheiden sich in Thema, Umfang und Reichweite. Fünf Prinzipien teilen sie alle.
Jede Mission ist ressourcenbasiert
Sie geht von dem aus, was da ist: Fähigkeiten, Netzwerke, Zeit. Nicht von dem, was fehlt. Menschen gestalten innerhalb ihres realistischen Spielraums.
Jede Mission ist ethisch validiert
Die Ethik-Charta ist in der Systemarchitektur verankert. Jeder Vorschlag ist gewaltfrei, rechtskonform und menschenwürdig. Die Prüfung läuft während der Erzeugung, nicht als Filter danach.
Jede Mission ist wiederholbar
Ob lokal im eigenen Viertel oder digital weltweit: Missionen sind darauf ausgelegt, sich weitergeben zu lassen. Erfolgreiche Formate werden dokumentiert, standardisiert und anderen Regionen zugänglich gemacht.
Jede Mission stärkt die Selbstwirksamkeit
Frieden ist hier die Folge konkreter, nachvollziehbarer Handlungen. Wer eine Mission umsetzt, erfährt, dass Veränderung im eigenen Einflussbereich beginnt.
Jede Mission ist anschlussfähig
Sie kann von einer Person beginnen, von einem Team weiterentwickelt und von Organisationen übernommen werden. Das System ermöglicht Vernetzung, ohne Kontrolle zu zentralisieren.
Frieden ist kein utopisches Ideal. Frieden ist ein gestaltbarer Prozess.
Zulassung
Welche Missionen zugelassen werden
Kritik an Staaten, Institutionen, Parteien und Unternehmen sowie Recherche und Aufklärung sind willkommen. Wir prüfen Missionen im Kontext und unterscheiden zwischen Befürwortung, Zitaten und kritischer Auseinandersetzung. Klare Kriterien und ein dreistufiges Verfahren bestimmen die Zulassung.
Der Prüfprozess in drei Stufen
Stufe eins und zwei laufen in Sekunden und markieren nur. Stufe drei ist ein Mensch mit Namen, im Schnitt innerhalb von zwei Tagen. Wird eine Mission zurückgewiesen, steht im Bescheid, welche Stelle es war und was sich ändern müsste. Erneut einreichen kann man beliebig oft.
Verlauf
Wie eine Mission öffentlich läuft
Eine zugelassene Mission ist ein Verlauf. Sie hat eine öffentliche Seite, ein Logbuch und einen Stand, der ehrlich bleibt.
Missionslogbuch
Jede Mission führt ihr eigenes Logbuch. Ein Beitrag besteht aus Text und bis zu drei Bildern. Wer die Mission verantwortet, entscheidet, welcher Entwurf veröffentlicht wird.
Öffentlicher Feed
Veröffentlichte Beiträge aller aktiven Missionen laufen in einem gemeinsamen Feed zusammen, neueste zuerst. Lesen kann sie jeder, auch ohne Konto.
Kommentare
Unter jedem veröffentlichten Beitrag steht ein Kommentarbereich mit genau einer Antwortebene, damit ein Gespräch lesbar bleibt. Löschen kann die Moderation, nicht die Person, über die diskutiert wird.
Unterstützung gesucht
Wer Hilfe braucht, markiert die Mission als „Unterstützung gesucht“ und beschreibt in bis zu 500 Zeichen, welche genau. Die Missionsübersicht lässt sich danach und nach Ort filtern.
Öffentliches Profil
Jeder Pionier hat ein Profil unter dem eigenen Nutzernamen: Bild, Kurztext, bis zu fünf Links und die eigenen Missionen. Kein Folgen, keine Personensuche, keine Verifizierungshaken.
Bilder ohne Standortdaten
Aus jedem hochgeladenen Bild werden die Metadaten entfernt. Ein Handyfoto trägt GPS-Koordinaten, und der Ort einer Friedensmission kann heikel sein.
Zustände
Der Stand einer Mission ist sichtbar
Aktiv wird keine Mission ohne menschliche Freigabe. Pausiert heißt „wir haben gerade gestoppt“, nicht „das gab es nie“: Die Seite bleibt über ihren Link erreichbar. Abgeschlossen bleibt lesbar und kommentierbar, denn ein Abschluss ist ein Ergebnis, keine Löschung.
Archiviert ist der einzige Endzustand: er ist nicht rückgängig zu machen, und der Link antwortet danach mit 404. Deshalb fragt die Plattform an dieser Stelle zweimal nach.
Deine Friedensmission entsteht in fünf Fragen
Der Bot fragt nach Zeit, Fähigkeiten, Interesse, Wohnort und Netzwerk. Was daraus wird, entscheidest du