Gemeinsam anbauen. Wissen teilen. Zukunft wachsen lassen
In Hamburg-Reitbrook entsteht ein Ort des W3ltfrieden: eine solidarische Farm, ein Ort der Begegnung und ein Ackerlab, in dem wir gemeinsam eine zukunftsfÀhige Landwirtschaft erproben.
Auf rund einem Hektar AuĂenflĂ€che wollen wir GemĂŒse und KrĂ€uter anbauen sowie ObstbĂ€ume, Maronen, Feigen und weitere essbare Pflanzen ansiedeln. Die Ernte und auch weiterverarbeitete Produkte sollen unsere solidarische Gemeinschaft versorgen und ergĂ€nzend in Kooperation mit einem Hofladen (und spĂ€ter auch einem HofcafĂ©) angeboten werden.
Landwirtschaft, die wir gemeinsam tragen
Als solidarische Landwirtschaft wird die Farm durch regelmĂ€Ăige BeitrĂ€ge ihrer Mitglieder getragen. DafĂŒr erhalten sie einen Anteil an der saisonalen Ernte und weiterverarbeiteten Produkten. Gemeinsam teilen wir Verantwortung, Chancen und Risiken â und schaffen eine verlĂ€ssliche Grundlage fĂŒr die Menschen, die den Hof bewirtschaften.
Wer möchte, kann bei Pflanz- und Erntetagen mitarbeiten, eigenes Wissen einbringen oder bei gemeinsamen Mahlzeiten und Veranstaltungen zusammenkommen.
Ein Ackerlab fĂŒr neue Ideen
Wie können wir Böden aufbauen, Wasser verantwortungsvoll nutzen, Solarenergie einspeisen, (vielleicht eines Tages mit der AbwÀrme von Bitcoin Mining die GewÀchshÀuser heizen) und vielfÀltige Lebensmittel regional erzeugen? Das Ackerlab schafft Raum, solche Fragen praktisch zu untersuchen und Erfahrungen weiterzugeben.
Workshops, kleine VersuchsflÀchen und gemeinsame Projekte verbinden Landwirtschaft mit Bildung und Forschung. Kooperationen mit der Landwirtschaftskammer Hamburg, dem Hamburger Senat und der HCU sind angedacht.
Eine gute Grundlage ist schon da
Das GrundstĂŒck verfĂŒgt bereits ĂŒber ein 50 mÂČ groĂes GewĂ€chshaus, ein KĂŒhlhaus, rund 75 mÂČ ArbeitsrĂ€ume, SchuppenflĂ€che, ParkplĂ€tze und einen Mitarbeiterraum mit kleiner TeekĂŒche. ZusĂ€tzlich besteht Potenzial fĂŒr 500â750 mÂČ weitere geschĂŒtzte AnbauflĂ€che.
Ein Eventbereich und der Zugang zur Dove-Elbe mit Schwimmplatz machen den Hof auch zu einem besonderen Ort fĂŒr Begegnung und gemeinschaftliches Leben.
Was wir jetzt brauchen
Damit aus der Idee eine lebendige Farm wird, suchen wir:
- Menschen, die mit anpacken: GĂ€rtner, Handwerker und UnterstĂŒtzung beim Aufbau, Anbau und Organisieren.
- Fachliche Begleitung: Wissen zu solidarischer Landwirtschaft, Finanzierung, Rechtsfragen und langfristiger BetriebsfĂŒhrung.
- Ausstattung fĂŒr den Anbau: weitere Folientunnel, passende Landtechnik wie einen Traktor oder Einachsschlepper, Werkzeuge und BewĂ€sserung.
- Pflanzen und Material: Saatgut, Jungpflanzen, BĂ€ume, KrĂ€uter sowie Material fĂŒr Beete, Anzucht und Bodenaufbau.
- Eine tragende Gemeinschaft: Menschen, die einen Ernteanteil ĂŒbernehmen oder den Start durch Geld, Sachspenden oder LeihgerĂ€te ermöglichen.
Unser erstes Ziel
Ab 1. November 2026 können wir den Ort beziehen und gemeinsam vorbereiten. Am 1. MĂ€rz 2027 beginnt die erste Anbausaison. Im Mittelpunkt stehen zunĂ€chst der GemĂŒse- und KrĂ€uteranbau, der Aufbau der solidarischen Gemeinschaft und erste gemeinsame Hoftage. Hofladen und Verarbeitung wachsen Schritt fĂŒr Schritt mit.
Mach mit â als Teil der Gemeinschaft, mit deinem Können oder mit deiner UnterstĂŒtzung.